Also ich glaub, da kauf ich mir wieder einen Buch.
Mittwoch, 7. November 2007
isch 'abe fertig
Das hatte zwar fürchterlich viele Seiten, aber nu hab ich das Buch doch leergelesen. Steht nix mehr drin. Und wie war's? Schee war's. Ich mag ja eh solche hysterischen historischen Romane, und der war jetzt auch nicht so verworren wie "Die Rache der Engel". Im Gegentum, "Das Werk der Teufelin" kann ich eigentlich nur empfehlen, die Schwarte ergibt in sich einen Sinn, Fehler springen einem keine ins Auge und es kömmt Stimmung auf. Dabei erwartet man eigentlich ein unterirdisch schlechtes Buch, weil die Autorin heisst ja Schacht. Is aber nicht so. Allerdings fand ich die Kritiken zu dem Buch nicht so ganz passend, die Dialoge sind zwar erfrischend, aber besonders witzig fand ich sie nicht. Bis auf eine Stelle. "Widersprecht mir nicht!" "Doch!" "Na gut!" das fand ich ganz komisch. Ansonsten war da kein sonderlich großer Lachflash drin, aber reichlich Stimmung und auch ein gewisser Schuß Spannung. Immerhin geht es da um eyn fürchtherlych Verprechen und sowas muss aufgeklärt werden. Natürlich von der Heldin, Almut Marple und ihrem Gehilfen Ivo Stringer. Und latürnich einigen Nebencharakteren, die zum Teil herrlich bekloppt sind. Aber richtig geil fand ich dann die Auflösung, das war mal ein Ende nach meinem Geschmack. Kein Krimi bei dem man den Mörder schon von der ersten Seite an kennt und sich nur über diesen depperten Inspektor ärgert. Auch keiner von der Art, der im letzten Absatz einen völlig neuen Charakter einführt, der natürlich auch gleich der Mörder war und anhand dem Leser bisher vorenthaltener Hinweise überführt wird.
Also ich glaub, da kauf ich mir wieder einen Buch.
Also ich glaub, da kauf ich mir wieder einen Buch.
Sonntag, 4. November 2007
alle doof außer mich
Keine Ahnung was da los ist, aber irgendwas stimmt nicht. Erdstrahlen, Implantate von Aliens, Feinstaub im Hirn oder sowas. Jedenfalls spinnen gerade mal alle rum. Echt, egal wohin man geht, nur Deppen. Ein Kollege hat wieder seinen Koller und verhaut mit seinem blinden Aktionismus alles was man in mühsamer Arbeit aufgebaut hat ( rückgängig machen kann man das aber nicht, mit ihm drüber reden eh nicht...er hört entweder nicht zu oder wechselt einfach das Thema und kommt dann von Kuchen backen auf Arschbacken ). Die Kinderchen bei meinem Privathobbydingen spinnen eh total rum, denen fehlt seit ner Weile ein "Lolly". Da ist Weltuntergang angesagt. Daß dieser Lolly da nie hingehört hat und ein ohnehin schon verflixt schweres Balancing gekippt hat, stört die nicht. Auch nicht, daß der Lolly nur entfernt wurde weil genau die Jammerer total übertrieben oft dran gelutscht haben. Sie haben damit sogar noch rumgeprollt,so blöd muss man mal sein. Ey Altha, isch hab fett unfairer Vorteil, benutz isch immer konkret, bin isch voll korrekte Checker, Altha! Nun geht das nicht mehr, da muss man ja mal ne Runde jammern, oder?
Natürlich spinnen auch gleich noch ein paar Nachbarn rum. Wegen Kram, was sie null angeht. Ja liebe Leute, ist das nicht völlig egal ob man kurze Haare oder ganz kurze Haare hat? Ob man Turnschuhe oder Wanderschuhe trägt? Geht's eigentlich noch?
Irgendwie erinnere ich mich derzeit oft an diese eine Szene aus Terminator.
Mögliche Antworten:
-"Ja."
-"Nein."
-"Was?"
-"Bitte kommen Sie später nochmal."
-"Fick Dich selber Du Arschloch."
Und es fällt mir immer schwerer nicht ganz nach unten zu scrollen. Ich glaub, ich sammle mal Deppenapostrophen, die gibt es hier massenhaft und irgendwo finde ich das lustig. Das sollte mich aufheitern. Mich hätte schon der lustige Fackelzug vorhin fast aufgeheitert. Leider nur fast, da er sich bei näherer Betrachtung dann doch als Traktor im Tiefflug entpuppte.
Natürlich spinnen auch gleich noch ein paar Nachbarn rum. Wegen Kram, was sie null angeht. Ja liebe Leute, ist das nicht völlig egal ob man kurze Haare oder ganz kurze Haare hat? Ob man Turnschuhe oder Wanderschuhe trägt? Geht's eigentlich noch?
Irgendwie erinnere ich mich derzeit oft an diese eine Szene aus Terminator.
Mögliche Antworten:
-"Ja."
-"Nein."
-"Was?"
-"Bitte kommen Sie später nochmal."
-"Fick Dich selber Du Arschloch."
Und es fällt mir immer schwerer nicht ganz nach unten zu scrollen. Ich glaub, ich sammle mal Deppenapostrophen, die gibt es hier massenhaft und irgendwo finde ich das lustig. Das sollte mich aufheitern. Mich hätte schon der lustige Fackelzug vorhin fast aufgeheitert. Leider nur fast, da er sich bei näherer Betrachtung dann doch als Traktor im Tiefflug entpuppte.
Freitag, 2. November 2007
ganz was modernes
Ich hab was neues. Das ist eine total automatische Lampe, die geht von selbst an. Aber nicht so ein Kappeskram mit Bewegungsmelder, das gibbet ja schon. Nein, das ist frisch aus der Weltraumforschung und geht sofort an, wenn es dunkel ist. Klingt ja einfach. Aber nur auf den ersten Blick. Wenn man nämlich, so wie ich jetzt, gern mal hinter die Kulisse blickt, merkt man das nämlich sofort. Fürchterbare Hi Tech ist das. Ich erklär erstmal wieso das nicht einfach so mal eben funktionieren kann.
<.Erklärbärstimme.>
Wenn so eine Lampe sich immer dann anschaltet, wenn es dunkel ist, gibt es folgendes Problem: sobald die Lampe leuchtet ist es nicht mehr dunkel, also geht die Lampe aus. Dann ist es aber dunkel, und die Lampe geht an. Nun brennt sie wieder, es ist hell und schwupps, geht sie aus. So geht das fast den ganzen Tag. Abgesehen jetzt von der Zeit, wo es eh hell ist.
<./Erklärbärstimme.>
Das Problem dürfte klar sein, die Funzel geht ständig an und aus und von dem Geflacker wird man total wuschig. Sowas kann man mal haben, in der Disco oder wenn man an der Zündung was einstellt, aber doch nicht ständig im Hausflur? Das führt nur zu flottem Puls und außerdem verkatert sich da irgendwann der Musculus sphincter pupillae. Sowas will keiner haben. Aber wie verhindert man das möglichst effektiv?
Der auffallend bekloppte Normalverbraucher ( und gewisse Asiaten die den Markt mit billigen Kopien dieser Wunderlampen bewerfen ) kennt naturgemäß der Möglichkeiten 2.
1) Man schraubt einfach eine kaputte Birne in die Lampe
2) Man klebt die Photozelle ab
Beide Methoden sind zwar erstaunlich erfolgreich, was das Geflacker angeht. Haben aber auch ihre Nachteile, weil nämlich ( daran hat bisher noch kaum jemand gedacht ) im ersten Fall die Lampe niemals nicht brennt. Man stolpert also nächtens weiterhin blind durch den dunklen Flur und dotzt aufs Antlitz. Braucht man da eine Lampe? Nö. Im zweiten Fall brennt die Lampe ständig, was besonders tagsüber völlig sinnlos ist. Da könnte man sich auch gleich eine stinknormale Lampe mit Schalter zulegen.
Der schlaue Ingenieur kennt da jedoch eine dritte Möglichkeit, die das Problem mit irrsinniger Eleganz löst. Ausgehend von der Technik der Atomstromfilter wurde ein Eigenlichtsubtraktor entwickelt, der vor die Photozelle geschaltet wird. Dieses Wunderwerk moderner Schmiedekunst justiert sich alle 0,000000000000027 Sekunden vollautomatisch auf die Leuchtsignatur der verwendeten Birne ( den sogenannten Glitzerfaktor ) und filtert exakt dieses von der Lampe selbst abgestrahlte Licht heraus. Die Photozelle sieht also, obwohl die Lampe bereits brennt, nur den dunklen Flur. Darum brennt die Lampe genau dann, wenn es ohne brennende Lampe dunkel wäre und erlischt, wenn man auch ohne Lampe genug sieht. Das ist doch toll, oder?
<.Erklärbärstimme.>
Wenn so eine Lampe sich immer dann anschaltet, wenn es dunkel ist, gibt es folgendes Problem: sobald die Lampe leuchtet ist es nicht mehr dunkel, also geht die Lampe aus. Dann ist es aber dunkel, und die Lampe geht an. Nun brennt sie wieder, es ist hell und schwupps, geht sie aus. So geht das fast den ganzen Tag. Abgesehen jetzt von der Zeit, wo es eh hell ist.
<./Erklärbärstimme.>
Das Problem dürfte klar sein, die Funzel geht ständig an und aus und von dem Geflacker wird man total wuschig. Sowas kann man mal haben, in der Disco oder wenn man an der Zündung was einstellt, aber doch nicht ständig im Hausflur? Das führt nur zu flottem Puls und außerdem verkatert sich da irgendwann der Musculus sphincter pupillae. Sowas will keiner haben. Aber wie verhindert man das möglichst effektiv?
Der auffallend bekloppte Normalverbraucher ( und gewisse Asiaten die den Markt mit billigen Kopien dieser Wunderlampen bewerfen ) kennt naturgemäß der Möglichkeiten 2.
1) Man schraubt einfach eine kaputte Birne in die Lampe
2) Man klebt die Photozelle ab
Beide Methoden sind zwar erstaunlich erfolgreich, was das Geflacker angeht. Haben aber auch ihre Nachteile, weil nämlich ( daran hat bisher noch kaum jemand gedacht ) im ersten Fall die Lampe niemals nicht brennt. Man stolpert also nächtens weiterhin blind durch den dunklen Flur und dotzt aufs Antlitz. Braucht man da eine Lampe? Nö. Im zweiten Fall brennt die Lampe ständig, was besonders tagsüber völlig sinnlos ist. Da könnte man sich auch gleich eine stinknormale Lampe mit Schalter zulegen.
Der schlaue Ingenieur kennt da jedoch eine dritte Möglichkeit, die das Problem mit irrsinniger Eleganz löst. Ausgehend von der Technik der Atomstromfilter wurde ein Eigenlichtsubtraktor entwickelt, der vor die Photozelle geschaltet wird. Dieses Wunderwerk moderner Schmiedekunst justiert sich alle 0,000000000000027 Sekunden vollautomatisch auf die Leuchtsignatur der verwendeten Birne ( den sogenannten Glitzerfaktor ) und filtert exakt dieses von der Lampe selbst abgestrahlte Licht heraus. Die Photozelle sieht also, obwohl die Lampe bereits brennt, nur den dunklen Flur. Darum brennt die Lampe genau dann, wenn es ohne brennende Lampe dunkel wäre und erlischt, wenn man auch ohne Lampe genug sieht. Das ist doch toll, oder?
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